Unsere Mission

 

Dragon Dreaming Berlin Brandenburg ist eine solidarische Arbeitsgemeinschaft von Fascilitatoren mit zusätzlichen Qualifikationen, die nach den Prinzipien einer “empty centered organization” funktioniert. Als ProzessbegleiterInnen begleiten wir co-kreative Gruppenprozesse mit ganzheitlichen Methoden zur Projektgestaltung und geben unser Wissen in Trainings weiter.

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Trainerteam

Auf dem Foto von rechts nach links:

Andreas Boegner hat in mehreren Gemeinschaftsprojekten gelebt, ist Diplom Agraringenieur und bio-dynamischer Landwirt mit Erfahrungen in der sozialen Landwirtschaft.

Angelika Schall ist Diplom Sozialpädagogin, Diplom Musiktherapeutin und Spieltherapeutin mit Gemeinschaftserfahrung. Teambildung und Konfliktbewältigung durch Klangimprovisation.

Sven Gumbrecht ist juristischer Prozessbegleiter für persönlichen und gesellschaftlichen Wandel. Sein Antrieb ist der feste Glaube daran, dass jeder Mensch in seinem privaten und beruflichen Bereich in der Lage ist, die Welt zu verändern.
// www.gumbrecht.org

Unser Team ist in Bewegung und so auch offen für neue Menschen, die sich mit dem Dragon Dreaming verbunden haben und es weiter entwickeln wollen. Wenn ihr Interesse habt, sprecht uns gerne an.

Mehr aus den letzten zwei Jahren..

Um Euch bei Euren Projekten zu unterstützen, bieten wir, neben den Projektbegleitungen, DRAGON DREAMING Einführungs- u Intensivkurse an.

 

Dragon-Dreaming-Gemeinschaftsabende
20.03. | 17.04. | 22.05.2018

Drei Dragon Dreaming Gemeinschaftsabende in Berlin, in denen die Qualitäten: Feiern, Träumen und Planen, sowie Handeln durch Impulsreferate vertieft werden und wir unsere Erfahrungen diesbezüglich gemeinsam mit Euch austauschen wollen.

Weitere Infos und Anmeldung.

 

Projektbegleitungen

In den letzten Jahren haben wir u. a. folgende Projekte begleitet.

Monte Azul International e.V.

Die Erarbeitung eines Leitbilds mit Hilfe des Dragon Dreaming

Die Associação Comunitária Monte Azul leistet Sozialarbeit in 3 Favelas in São Paulo, Brasilien. Was in der Favela Monte Azul mit der Ausbildung von 3 Müttern aus der Favela zu Kindergärtnerinnen begann, ist heute eine Organisation mit ca. 250 Mitarbeitenden, die zur Hälfte immer noch aus den Favelas stammen. In sämtlichen Bereichen von der Putzarbeit bis zur Verwaltung arbeiten alle gleichberechtigt und in gegenseitiger Wertschätzung zusammen.

Die Arbeit der Associação Comunitária Monte Azul beruht auf der Anthroposophie Rudolf Steiners. Sie nimmt den ganzen Menschen in den Blick. Neben den Kindergärten gibt es heute eine Waldorfschule, schulische Nachbetreuung, handwerkliche Ausbildungen junger Menschen und eine vielgestaltige Kulturarbeit. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Gesundheitsfürsorge mit umfangreicher medizinischer Versorgung, die weit über das direkte Umfeld hinaus reicht.

Die Associação Comunitária Monte Azul arbeitet seit vielen Jahren unter anderem mit dem Dragon Dreaming.

Mehr über den Förderverein MAI e.V. und die Associação Comunitária Monte Azul unter: www.monteazul.de

Für den MAI e.V. war es nach knapp 10 Jahren Tätigkeit an der Zeit, sein Leitbild weiter zu entwickeln. Dazu hat er uns eingeladen, damit wir mittels Dragon Dreaming diesen Prozess begleiten.


Mehr Informationen zur Projektbegleitung des MAI e.V.

 

LebensMittelPunkt SpandauLMP LOGO rand

 

Der LebensMittelPunkt Spandau ist eine Initiative die sich für eine regionale Lebensmittelwirtschaft im Berliner Bezirk Spandau einsetzt.

Der Wunsch die Arbeit zu intensivieren hat zu dem dreitägigen Workshop in der Alten Mühle in Wilhelmsaue bei Letschin geführt, der zugleich auch eine Intensivierung des Teambildungsprozesses für die angereisten fünf Mitglieder war. Das Projekt zählt insgesamt deutlich mehr Menschen.

Es war für alle eine positive Erfahrung, außerhalb der alltäglichen Verpflichtungen gemeinsam drei Tage zu verbringen, sich um nichts anderes als das Projekt kümmern zu müssen und dabei Dragon Dreaming kennen zu lernen.

Mehr Informationen zur Projektbegleitung des LMPS.

 

 

 

Projekte Träumen. Planen. Handeln. Feiern

Partizipative Prozesse und nachhaltiges Projektdesign mit der Dragon Dreaming Projektbegleitung.

 

Wir geben Euch Tools an die Hand, die Eure tägliche Arbeit und Kommunikation von Grund auf verändern können und begleiten Euch bei

*der kreativ und effektiv gestalteten Projekt-, Organisations- und Strategieplanung

*der Etablierung einer ‘Win-Win-Win’-Kultur

*Teambuilding und Potentialentfaltung

Wir begleiten laufende Projekte und solche, die noch geboren werden wollen. Unsere Arbeitsweise spricht dabei gleichermaßen Einzelpersonen, GründerInnen, Organisationen und Gemeinschaften an. Wir nutzen für die Facilitation dieser Prozesse die Methode Dragon Dreaming, sowie den reichen Erfahrungsschatz und weitere Werkzeuge unseres siebenköpfigen Teams. Unser Wunsch ist es, Euch dabei zu unterstützen, etwas zu verändern und Projekte in die Welt zu bringen, die einen Unterschied machen. Ein Unterschied für Euch persönlich, für Eure Beziehungen und unsere Umwelt.

Ihr könnt uns gerne anschreiben:
berlin@dragondreaming.org

 

ÜBER DRAGON DREAMING

Dragon Dreaming ist eine Methode, um kreativ und kollaborativ aus einer Idee ein nachhaltiges Projekt zu entwickeln. Sie basiert auf Erkenntnissen der Chaos- und Systemtheorie, auf Strategien des Community Building und Weisheiten aus der australischen aborigin Kultur und vereint diese miteinander. Dragon Dreaming ist ein Prozess und eine innere Haltung. Das Resultat: persönliche Entfaltung, Gruppenintelligenz und ein handfester Projektplan.

Mehr über den Dragon Dreaming Prozess und die einzelnen Tools findest Du im eBook (Englisch). Eine Eindruck zu den Workshops kannst du im Video gewinnen.

 

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Archiv der Kurse 2015 und 2016

 

Erfahrungen zur Intervision mit den 12 Fragen nach Harvey Johnson

Im Januar 2016 haben wir uns zu fünft für ein Wochenende in Berlin getroffen zu einem Neustart von Dragon Dreaming Berlin Brandenburg. Drei die schon länger in Berlin dabei waren und zwei weitere DD-Trainer die in Berlin wohnten, aber nicht zu diesem Kreis dazugehörten. Es war Zeit für einen neuen Traum.

Seither treffen wir uns einmal im Monat für einen ganzen Tag, um die Fragen, die dieses Wochenende zum Dragon Dreaming aufgeworfen hatte, zu bearbeiten und langsam aber sicher unser Karabirrdt mit Leben zu füllen. Wir haben u.a. einen praxisbezogenen Einführungs- und Intensivkurs entwickelt und machen uns Gedanken über weitere neue Formate.

Wir stellten fest, dass, obwohl wir unserer Aufgaben abarbeiteten, sie sich zugleich auch vermehrten und die Zeit oft nicht gereicht hatte. Und dann war ein Monat Pause mit z.T. wenig Kontakt zu einander. Welche Möglichkeit gab es diese Situation zu ändern?

Wir haben uns an unsere Kurse bei John Croft erinnert und die von ihm vorgestellten 12 Fragen von Harvey Jackson. Sie haben bei uns inzwischen einen Entwicklungsprozess durchlaufen, der wahrscheinlich noch nicht beendet ist. Da wir weit auseinander leben, treffen wir uns nicht, sondern telefonieren miteinander. Als Gruppe haben wir es so geregelt, dass derjenige der die Fragen stellt, sie nicht vom Befragten wieder gestellt bekommt. Der Befragte stellt die 12 Fragen einem nächsten aus dem Kreis. Das geht so fort bis sich der Kreis schließt. So hat jeder von uns zwei Kontaktpersonen. Wir wechseln nach ca. 3 Monaten die Geprächspartner, damit keine eingefahrenen Bahnen entstehen. Um die zeitliche Belastung gering zu halten, haben wir es so eingerichtet, dass der Befragte erst in der darauf folgenden Woche seine Fragen seinem anderen Intervisionspartner stellt. Auf diese Weise haben wir jede Woche im zweiwöchntlichen Rhytmus abwedchselnd mit einem unserer beiden Gesprächspartner Kontakt. Damit haben wir den zeitlichen Zwischenraum unserer Treffen gut überbrückt: die Gruppe und das Vertrauen zueinander wachsen auf diese Weise spürbar.

Wir nutzen die 12 Fragen für die Intervision in unserer Gruppe, allerdings nicht nur auf unser Dragon Dreaming Projekt bezogen, sondern zu persönlichen Fragen und Aufgaben.

Für mich sind diese Fragen eine Hilfe mich mir selbst gegenüber zu verpflichten: Aufgaben die ich einem anderen gegenüber genannt habe, kann ich nicht mehr einfangen. Das Vertauensvolle des Zweiersettings macht es mir leicht, alles, was in den nächsten 2 Wochen vor mir liegt, zu benennen. Ich ertappe mich dann am Ende dieser Zeit dabei, bevor ich das nächste Mal gefragt werde, dass mir plötzlich doch noch einige Dinge einfallen, die mir durch die Lappen gegangen sind. Manche schaffe ich dann noch kurz vorher zu erledigen, -schließlich will ich auch was zu feiern haben-, aber es bleiben auch immer welche liegen. Da sind dann die Fragen was mich gehindert hat und wie ich mich selbst boykottieren kann der Selbsterkenntnis sehr hilfreich, wie auch die geteilte Erfahrung in der Wiederholung nach 14 tagen, dass sich eingefahrene Gewohnheiten nicht wie mit einem Fingerschnipsen mit einem Mal verändern. Die Fragen und das Antworten erfordern mehr Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Andereseits ist die Frage, ob es noch notwendig ist, die nicht vollbrachten Aufgben zu erledigen, entlastend. Dabei musste ich entdecken, wie schwer es mir immer wieder fällt, in meine Verantwortung übernommene Aufgaben loszulassen, weil sie nicht mehr wirklich wichtig sind. Es fühlt sich wie eine kleine persönliche Niederlage an und ich brauche Zeit diese samt der Aufgabe gehen zu lassen. Zugleich kann ich als Fragender erleben, dass die Anderen auch Schwierigkeiten haben und dass ich damit nicht allein bin.

Zu meinen Erfahrungen mit den 12 Fragen gehört, wie positiv es sich auswirkt, dass die Fragen nur gestellt werden ohne sie zu kommentieren, wodurch sie nicht bewertend sind. Ich lerne auf diese Weise selbst genug über meine Schwächen und Stärken, auch dass ich nicht perfekt sein muss, aber dass dieser Spiegel, der mir hier in dieser Neutralität vorgehalten wird, eine Hilfe ist.

Andreas Boegner