dragon-dreaming-beuteplakat

Wie lässt sich Dragon Dreaming für die entwicklungspolitische Arbeit einsetzen? Rund 20 Fachkräfte aus dem Entwicklungsdienst haben am vergangenen Wochenende im Haus am Schüberg, nahe Hamburg, ein dreitätigen Dragon Dreaming Workshop gemacht. Dieser Workshop fand auch schon letztes Jahr statt.

Der Bildungsträger, die Bildungsstelle Nord von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, hat dankenswerterweise im Herbst eine Langzeit-Umfrage gemacht. Das Ziel der Befragung war es, die Teilnehmer des Workshops im Frühjahr 2014 zu fragen, welche Seminarinhalte sie nach dem Workshop in ihrem Arbeitsalltag einsetzen.

Obwohl der Dragon Dreaming Workshop sehr begehrt und das Feedback der Teilnehmer nach dem Workshop überaus positiv war, zeigte die Umfrage, dass einige Teilnehmer Schwierigkeiten hatten, das Erlernte praktisch in ihrem Arbeitsalltag einzusetzen.

Die Leiterin der Bildungsstelle – selbst eine Trainerin für Workshop-Gestaltung und Moderation – hat mir daraufhin freundlicherweise ein paar Tipps gegeben, die ich hier gerne mit allen anderen Dragon-Dreaming-Workshop-Leiter*innen teilen möchte:

Wiederholungs-Elemente

Die Gruppenarbeiten sind bereits ein wichtiger Teil der Wiederholung, denn dort können die Teilnehmer das praktisch ausprobieren, was sie zuvor theoretisch erklärt bekamen. Wir haben in dem Workshop 2015 jedoch auch für den Dragon Dreaming Kreislauf und die Win-Win-Kommunikation Wiederholungselemente eingebaut. Außerdem haben wir ein Beuteplakat aufgehängt, das – wie ihr seht – auch gut genutzt wurde.

Transfer-Elemente

Zudem haben wir ein von uns „Beutebuch“ getauftes Heftchen verteilt, indem wir einerseits Tipps gegeben haben, in welchen Arbeitssituationen die Teilnehmer die Methoden (Traumkreis, Objective Setting, Karabirrdt, Pinakarri, Charismatische Kommunikation) nutzen können. Andererseits haben wir die Teilnehmer gebeten, sich eine oder mehrere ganz konkrete Situationen zu notieren, bei denen sie die Methoden ausprobieren möchten. Sofern Zeit ist, sollten sie sich danach noch einmal in Dreier-Gruppen dazu austauschen.

Bewegung zählt

Das Feedback der Teilnehmer am Ende des Workshops hat uns in unserer Workshop-Gestaltung bestätigt. Ein Hinweis an dieser Stelle auch noch: Wir haben uns auch Transfer- und Wiederholungsübungen mit Bewegung überlegt – denn ein dringender Wunsch der Teilnehmer ist es (bei mir) immer wieder, dass in den Workshops mehr körperliche Bewegung vorkommt (trotz mindestens 4 Energizern pro Tag!).

Die nächste Langzeitbefragung

Dankenswerterweise wird die Bildungsstelle Nord von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst die Langszeitbefragung im Herbst wiederholen, sodass wir den Unterschied zum Vorjahr genau sehen können.

Ziel der nächsten Langzeitbefragung im kommenden Herbst wird es sein, nicht nur den Workshop selbst zu evaluieren, sondern auch herauszufinden, inwieweit Dragon Dreaming als Methode die Arbeit der Menschen in diesem Bereich unterstützen kann.

Für die Dragon Dreaming Community ist dies eine tolle Gelegenheit, um unsere Methode weiter voranzubringen. Meine Einladung an alle Trainer ist deshalb:

Möchtet ihr nicht gemeinsam mit mir die Fragen für diese Befragung erstellen?

Diese Fragen könnten dann auch noch mal an die Teilnehmer aus euren Workshops gehen. So könnten wir bspw. auch danach fragen, welche Projekte derweil mit Hilfe von Dragon Dreaming realisiert wurden und so weiteren wichtigen Input bekommen.

Ich habe dazu ein Pad eröffnet, indem wir die Ideen austauschen können: https://piratenpad.de/p/DD-Langzeitumfrage

Wer Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden unter: ilona_koglin (at) whoopee-connections.de